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Todesanzeige aufgeben

Nach einem Todesfall haben die Hinterbliebenen die schmerzliche Aufgabe, den Tod mittels einer Todesanzeige bekannt zu geben. Trauer und Schmerz herrschen vor, aber dennoch müssen diese organisatorischen Dinge zeitnah erledigt werden. Zudem muss die Abdankungsfeier organisiert werden, deren Termin und Ort eventuell auch mit der Todesanzeige kommuniziert werden müssen.

Auswahl des Mediums für die Todesanzeige

Eine Todesanzeige kann in verschiedenen Medien veröffentlicht werden, je nachdem, welchen Empfängerkreis man erreichen möchte.

Todesanzeige in der Zeitung:
Die Zeitung ist das klassische Medium, um eine Todesanzeige zu veröffentlichen. Jede Zeitung hat eine entsprechende Rubrik, in der die Todesanzeigen zu finden sind. Für einen kleineren Empfängerkreis wählt man eine Regionalausgabe, will man mehr Leser erreichen, entscheidet man sich für ein überregionales Blatt.

Todesanzeige im Internet:
Die veränderten Lesegewohnheiten der modernen Zeiten bedingen es, dass man immer öfters das Internet als Medium wählt. Das Internet hat den Vorteil, dass man jeden blitzschnell erreichen kann, mag er noch so entfernt wohnen. Die Todesanzeige wird entweder in den Onlineausgaben der Zeitungen oder auf speziell dafür eingerichteten Portalen veröffentlicht.

Todesanzeige per Karte:
Sollen Menschen ganz gezielt informiert werden, wählt man am besten Trauerkarten, die man einem ausgewählten Empfängerkreis verschickt. Heutzutage können diese auch online einfach und bequem verfasst und dann ausgedruckt werden, so dass ein Gang zur Druckerei sich erübrigt.

Inhalt der Todesanzeige

Eine Todesanzeige sollte mindestens die folgenden Informationen enthalten, damit sie ihren Zweck erfüllen kann:

  • Name (gegebenenfalls Geburtsname) des Verstorbenen
  • Geburts- und Todesdatum
  • Ort des Todes
  • Verfasser der Anzeige

Bei einer solchen Anzeige ist nicht mit vielen persönlichen Rückmeldungen zu rechnen, deshalb wird man sich für diese Form entscheiden, wenn man den Tod nur im engsten Kreis bewältigen möchte. Möchte man Rückmeldungen von mehr Lesern erhalten, ergänzt man diese Daten um zusätzliche Informationen.

Informationen zur Bestattung:
Wenn es in Ordnung ist, dass eine unbekannte Zahl von Trauergästen zur Bestattung kommt, können die Informationen über Termin und Ort der Bestattung in der Todesanzeige publiziert werden. Auf diese Weise kann man sich das Verschicken von Einladungen an weiter entfernte Bekannte ersparen.

Information zur Todesart:
In vielen Todesanzeigen wird kurz auf den Grund für den Tod eingegangen, zum Beispiel «nach langer Krankheit» oder «durch einen tragischen Unfall». Diese Information in der Traueranzeige kann es den Hinterbliebenen ersparen, auf Nachfragen reagieren zu müssen, die nähere Informationen einfordern.

Wünsche für die Trauerfeier:
In der Todesanzeige kann auch auf besondere Wünsche für die Feier hingewiesen werden, wie beispielsweise die Bitte, am Grab von Beileidsbekundungen abzusehen, oder den Verzicht auf Blumen- oder Kranzspenden. Oder man erwähnt eine Geste, die im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre – wie etwa eine Geldspende an eine gemeinnützige Organisation.