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Trauerkarte schreiben

Erhält man die Nachricht vom Tod eines Menschen, ist man – sofern man ihn oder seine nächsten Angehörigen gut gekannt hat – erst einmal erschüttert. Mitgefühl für die Hinterbliebenen, die den Verlust verkraften müssen, ist aber auch da, wenn es sich um einen entfernteren Bekannten oder Kollegen handelt. Auf die Nachricht möchte man passend reagieren – üblicherweise tut man dies mit einer Trauerkarte.

Grundsätzliche Gestaltung einer Trauerkarte                    

Die Trauerkarten, die im Handel erhältlich sind, sind oft als Klappkarten mit vier Seiten gestaltet: Auf der Vorderseite befindet sich ein passendes Motiv, ein besinnliches Foto oder ein religiöses Symbol. Die linke Innenseite trägt meistens einen Trauerspruch, einen Psalm oder ein kurzes Trauergedicht. Die rechte Innenseite ist leer und bietet Platz für die persönlichen Worte der Anteilnahme.

Zu den Trauerkarten aus hochwertigem Papier gehört normalerweise ein passender Umschlag. Karte und Umschlag sollten allerdings keinen schwarzen Rand aufweisen, da dieser jenen Karten vorbehalten ist, die den Tod bekanntgeben.

Persönliche Gestaltung einer Trauerkarte

War man mit dem/der Verstorbenen und seiner Familie nur entfernt bekannt, ist es ausreichend, sein Beileid mit ein paar Zeilen auf der vorgefertigten Trauerkarte auszudrücken. Hat man den Verstorbenen hingegen näher gekannt, möchte man die Karte vielleicht etwas persönlicher gestalten.

Onlineshops bieten solche Möglichkeiten: Man kann Motiv und Trauerspruch für die Karte individuell auswählen sowie ein Foto hochladen und auf die Karte setzen. Im Innern schreibt man persönliche Worte des Beileids, Worte, welche die Wertschätzung für den/die Verstorbene(n) ausdrücken und Trost spenden können. Der Text sollte per Hand mit einem hochwertigen Schreibgerät, wie einem Füllfederhalter, geschrieben werden – auch das drückt Wertschätzung aus und unterstreicht das Besondere des traurigen Anlasses.

Ergänzungen zur Trauerkarte

Die Trauerkarte kann mit speziellen Dingen ergänzt werden, wie etwa einem schönen Bild des/der Verstorbenen, welches die Angehörigen vielleicht noch gar nicht kennen, oder mit einem Blumengutschein – Letzteres vielleicht gerade dann, wenn man selber an der Bestattung nicht teilnehmen kann. Ein Todesfall kann für eine Familie auch eine finanzielle Belastung mit sich bringen, so dass ein Geldbeitrag unter Umständen ebenfalls sehr willkommen ist. Man sollte in diesem Fall aber die Anmerkung anbringen, dass es für Blumenschmuck gedacht ist, damit es nicht zu überempfindlichen Reaktionen kommt.

In der Trauerkarte kann ebenfalls erwähnt werden, dass man gerne seine Unterstützung anbieten möchte, sei es für die Abwicklung der Dinge, die nach einem Trauerfall notwendig sind, sei es emotionale Unterstützung oder eben – je nach Situation – finanzielle Unterstützung. Selbst kleine Angebote sind meistens hochwillkommen. Sie zeigen den Betroffenen auf, dass sie in der schwierigen Zeit der Trauer nicht alleine gelassen werden.