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Die Trauerbewältigung

In der heutigen Zeit wird das Thema Tod und Sterben oft sehr stark verdrängt, so dass sich viele Menschen noch nie damit beschäftigt haben. Trifft sie dann ein Todesfall, so stehen sie den damit verbundenen Gefühlen und Reaktionen völlig hilflos gegenüber. Es gibt nicht nur emotionale, sondern durchaus auch körperliche Reaktionen, die sehr erschreckend sein können und bei denen der Betroffene nicht weiss, was angemessen sein könnte und was vielleicht eine überzogene Reaktion darstellen könnte. Eine häufige Reaktion vieler ist es deshalb, diese erschreckenden Gefühle zu verdrängen oder sich gar im betäubenden Alkohol zu verlieren – so kann eine Trauerbewältigung allerdings nicht richtig statt finden.

Gefühle müssen sein

So sehr die Gefühle auch erschrecken und schmerzen mögen, die einzige Möglichkeit ist es, sie auch zuzulassen. Die Flucht in die Arbeit, den Alkohol oder Schlafmittel mag kurzfristig eine Erleichterung darstellen und kann ab und zu zur Erholung auch eingesetzt werden, aber grundsätzlich muss man sich den Gefühlen von Trauer und Schmerz auch stellen. Nur dann kann der Trauerprozess fortschreiten, so dass der Trauernde Lebensmut und Lebensfreude wieder gewinnen kann und der Verstorbene als schöne Erinnerung weiter lebt.

Die Gefühle, die bei der Trauerbewältigung auftreten, sind sehr vielfältig und umfassen weit mehr als nur Trauer und Schmerz. So wird man in manchen Momenten aggressive Gefühle und Wut auf das Schicksal oder den Verstorbenen empfinden, der einen verlassen hat, auch Mutlosigkeit, Resignation und Depression werden ihr Haupt erheben, ebenso treten auch sehr oft Schuldgefühle auf ob der Versäumnisse, die man glaubt, zu Lebzeiten begangen zu haben.

Um sich all diesen Gefühlen zu stellen, ist es sehr hilfreich, diese nicht nur zu erleben, sondern auch zu äussern. Dies kann im Gespräch geschehen, aber auch das Aufschreiben hilft sehr, sich den Emotionen zu stellen und sie so zu bewältigen. Auch Aktivitäten können hilfreich sein, um Gefühle auszuleben, besonders Gefühle wie Wut und Aggression lassen sich durch Bewegung und Anstrengung gut bewältigen.

Gemeinsame Trauerbewältigung

Wer seine Trauer ganz alleine bewältigen muss, hat es noch schwerer. Deshalb sollte man auf jeden Fall den Kontakt zu verständnisvollen Menschen suchen, mit denen man gemeinsam trauern kann und sich über seine Gefühle und Gedanken austauscht. Das können Verwandte oder gute Freunde sein, aber auch andere Personen wie ein Seelsorger können eine grosse Unterstützung im Trauerfall sein. Wer keinen religiösen Trost möchte, kann auch einen besonders geschulten Trauerbegleiter aufsuchen, der sich mit dem Trauerprozess und seiner Bewältigung gut auskennt und viele unterstützende Massnahmen anbieten kann.

Wem es leichter fällt, sich fremdem Menschen zu öffnen, der kann die Trauerbewältigung auch in einer Gruppe vornehmen. Dies Gruppen findet man entweder virtuell im Internet – hier fällt es vielen Menschen besonders leicht, sich anonym geschützt zu ihren Gefühlen zu äussern. Oder aber man sucht sich eine Trauergruppe vor Ort, in der man mit Menschen zusammen kommt, die sich in der gleichen Situation befinden und nicht nur viel Verständnis aufbringen, sondern auch Ratschläge geben können, was ihnen im Trauerprozess geholfen hat. Solche Trauergruppen haben sich nicht nur bei Erwachsenen, sondern besonders auch bei Kindern bewährt, die anders trauern als die Grossen und bei Gleichaltrigen oft mehr Verständnis finden.

Die Trauerbewältigung

In der heutigen Zeit wird das Thema Tod und Sterben oft sehr stark verdrängt, und viele Menschen haben sich noch nie damit beschäftigt. Trifft sie ein Todesfall, stehen sie den damit verbundenen Gefühlen und Reaktionen oft völlig hilflos gegenüber. Es können nicht nur emotionale, sondern auch körperliche Reaktionen auftreten, die sehr erschreckend und für den Betroffenen vielleicht auch irritierend sein können. Deshalb versuchen viele, diese aufwühlenden Gefühle zu verdrängen, andere betäuben sie mit übermässigem Alkoholgebrauch. Auf diese Weise kann eine Trauer aber auf die Länge nicht bewältigt und verarbeitet werden.

Gefühle müssen sein

So sehr die Gefühle erschrecken und schmerzen mögen, ist es wichtig, sie zuzulassen. Die Flucht in die Arbeit, den Alkohol oder der Griff zu Schlafmitteln mag kurzfristig eine Erleichterung darstellen und kann zur Erholung durchaus einmal eingesetzt werden, aber grundsätzlich sollte man sich den Gefühlen von Trauer und Schmerz stellen. Denn Trauern ist ein Prozess, aus dem die Trauernden neuen Lebensmut und Lebensfreude schöpfen können, und Trauerarbeit hilft, dass der/die Verstorbene in schöner Erinnerung weiterlebt.

Die Gefühle, die bei der Trauerbewältigung auftreten, sind sehr vielfältig und umfassen weit mehr als Trauer und Schmerz. So wird man in manchen Momenten aggressive Gefühle und Wut auf das Schicksal oder den/die Verstorbene(-n) empfinden, der/die einen verlassen hat. Oft kommen auch Schuldgefühle hoch, weil man glaubt, im Zusammensein mit dem/der Verstorbenen zu dessen/deren Lebzeiten etwas versäumt zu haben. 

Um sich diesen Gefühlen stellen zu können, ist es sehr hilfreich, sie nicht nur zu erleben, sondern sie auch zu äussern. Dies kann im Gespräch geschehen oder durch Aufschreiben. Auch Aktivitäten können helfen, Gefühle auszuleben – vor allem Gefühle der Wut und Aggression lassen sich durch Bewegung und Anstrengung besser bewältigen.

Gemeinsame Trauerbewältigung

Wer seine Trauer ganz alleine bewältigen muss, hat es noch schwerer. Deshalb sollte man den Kontakt zu verständnisvollen Menschen suchen, mit denen man gemeinsam trauern und sich über seine Gefühle und Gedanken austauschen kann. Das können Verwandte oder gute Freunde sein, aber auch Aussenstehende, wie ein Seelsorger, können eine grosse Stütze sein. Wer keinen religiösen Trost möchte, kann einen geschulten Trauerbegleiter aufsuchen, der sich mit dem Trauerprozess und dessen Bewältigung gut auskennt und unterstützende Massnahmen anzubieten weiss.

Wem es leichter fällt, sich fremden Menschen zu öffnen, kann die Trauerbewältigung auch in einer Gruppe vornehmen. Diese Gruppen findet man entweder virtuell im Internet – hier fällt es vielen Menschen leichter, sich anonym, also geschützt, zu ihren Gefühlen zu äussern. Oder aber man sucht sich eine Trauergruppe vor Ort, in der man mit Menschen zusammenkommt, die sich in der gleichen Situation befinden und nicht nur viel Verständnis aufbringen, sondern auch Ratschläge geben können, was ihnen im Trauerprozess geholfen hat. Solche Trauergruppen haben sich nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern bewährt, die anders trauern als die Grossen und bei Gleichaltrigen oft mehr Verständnis finden.